5 Tipps für einen guten Umgang mit Taschengeld

21.04.2026

Taschengeld ist oft der erste Schritt, wie Kinder lernen, mit Geld umzugehen. Es gibt ihnen ein Gefühl von Selbstständigkeit, während Eltern die Chance haben, den verantwortungsvollen Umgang mit Finanzen spielerisch zu vermitteln.

Doch wie viel Taschengeld ist „richtig“ – und ab welchem Alter sollte man damit beginnen? 

 

  1. Alter und Reife 

Während manche Kids schon früh zuverlässig mit Geld umgehen können, brauchen andere etwas mehr Begleitung. Die Orientierungshilfe des Deutschen Jugendinstituts (DJI) empfiehlt den Beginn von Taschengeld spätestens mit dem Eintritt in die Grundschule, also etwa ab 6 Jahren. Das DJI hat auch eine Tabelle, an der sich Eltern für die Höhe des Taschengeldes passend zum Alter ihres Kindes orientieren können. 

 

  1. Regelmäßigkeit 

Taschengeld sollte in festen Abständen ausgezahlt werden – wöchentlich für Jüngere, monatlich für Ältere. Dadurch lernen Kinder, ihr Geld einzuteilen und entwickeln ein realistisches Gefühl für Planung und Geduld.  

 

  1. Klarheit

Besprecht gemeinsam, wofür das Taschengeld gedacht ist. Für Süßigkeiten, kleine Spielsachen oder später eigene Kleidung? Solche Absprachen schaffen Transparenz und vermeiden Missverständnisse. 

 

  1. Keine Strafen

Taschengeld sollte weder entzogen noch erhöht werden, um das Verhalten der Kinder zu bewerten. Es ist eine Übung im eigenverantwortlichen Umgang mit Geld – unabhängig von Noten oder Benehmen. 

 

  1. Offenheit

Nutzt Alltagssituationen, um über Preise, Sparen und Wünsche zu sprechen. Kinder lernen so, den Wert von Dingen zu verstehen, und ihr als Eltern bleibt Gesprächspartner in finanziellen Fragen. Das kann gerade im jungen Erwachsenenalter eventuell folgenschwere Fehlentscheidungen verhindern.