Wir haben fünf Tipps für euch gesammelt, damit ein Blatt Papier mit Zahlen weder euch noch den Kids Angst macht.
Ruhe bewahren und zuhören
Die Ursachensuche – egal, ob es um gute oder schlechte Noten geht – hat Zeit. Erst einmal solltet ihr vor allem ruhig, interessiert und unterstützend reagieren. Zum Beispiel könnt ihr zuerst fragen: „Wie fühlst du dich mit deinem Zeugnis?“ und wirklich zuhören, bevor gemeinsam bewertet oder beraten wird.
Anstrengung statt “Talent” loben
Lob für gute Leistungen wirkt am besten, wenn es sich auf Anstrengung und Strategie bezieht („Du hast gut geübt, darauf bin ich sehr stolz“), nicht auf „Begabung“ („Du bist so schlau“). So wird den Kindern vermittelt, dass ihre Fähigkeiten veränderbar und erlernbar, und nicht vorherbestimmt sind.
Keine Drohungen oder Strafen
Dieser Punkt ist sicherlich den meisten Eltern klar: Ihr solltet nicht mit Liebesentzug, Beschimpfungen oder pauschalen Verboten reagieren. Darunter leiden Selbstwertgefühl, Lernfreude und im schlimmsten Fall die familiäre Verbindung.
Gemeinsam Ursachen suchen und kleine Schritte planen
Lasst erst einmal alles sacken, später könnt ihr euch dann gemeinsam mit den Kids auf Detektivsuche begeben. Fragt eure Kinder nach ihren Erfahrungen (“Was war schwierig?”) und plant zusammen ein bis zwei konkrete, erreichbare Ziele. Das kann ein fester Lernplan, Nachhilfe oder ein Gespräch mit der Lehrkraft sein.
Dein Kind ist mehr als seine Noten
Und dann ist es Zeit, wieder über etwas anderes zu reden. Sagt euren Kindern deutlich, dass sie geliebt und wertvoll sind und dass Rückschläge zum Lernen dazugehören.