Wissenschaft für Kids: Pusteblume im Tauchgang

09.05.2026

Wenn wir eine Pusteblume kopfüber ins Wasser tauchen, wird sie nass und verliert all ihre Schirmchen, richtig? Falsch gedacht! Mit diesem witzigen Experiment stellt ihr die Erwartungen eurer Kinder auf den Kopf und gebt ihnen gleichzeitig praktisches Wissen an die Hand.

Ihr braucht: 

  • Eine Pusteblume 
  • Ein Glas Wasser 

 

So geht’s: 

  1. Drückt eure Pusteblume kopfüber ins Wasser. Ihr werdet merken, dass es etwas Kraft braucht, um die Blume komplett ins Wasser zu tauchen. 

  1. Unter Wasser glänzt sie silbrig – das ist Luft, die wie ein Mantel um die feinen Schirmchen liegt. Wie faszinierend! 

  1. Holt ihr die Pusteblume wieder raus, ist sie fast wie vorher: Die Samen fliegen oft immer noch gut, nur ein paar sind im Wasserglas verloren gegangen. 

 

Die Erklärung für kleine Wissenschaftler: 

  • Eine Pusteblume wird unter Wasser kaum nass, weil sie von einer dünnen Luftschicht und wasserabweisenden Härchen geschützt wird. 

  • Deshalb klebt das Wasser nicht an den Härchen, sondern bildet Tropfen außen herum – so kann eine Luftschicht zwischen Wasser und Pusteblume bleiben. 

  • Luft ist leichter zu „drücken“ als Wasser, darum spürst du einen Widerstand: Du musst die Luft, die um die Pusteblume hängt, mit ins Wasser schieben. 

  • Diese Luftblase wirkt wie ein winziger Taucheranzug und schützt die Samen vor Wasser. Deshalb können Pusteblumen-Schirmchen auch noch nach Regen trocknen und fliegen.