Das braucht ihr:
So geht’s:
Füllt ein hohes, durchsichtiges Glas mit kaltem Wasser und stellt es vorsichtig auf eine Taschenlampe oder eure Handy-Taschenlampe. Die Lichter im Raum schaltet ihr am besten aus.
Streut etwas Salz in das Glas und wartet einen Moment.
Gebt dann das Kurkuma dazu und staunt: Die goldenen Gewürzpartikel tanzen, leuchten und funkeln wie Sternenglitzer!
Die Erklärung für kleine Wissenschaftler:
Unser DIY-Experiment beruht auf dem Prinzip der Lichtstreuung und Dichteunterschieden. Lichtstreuung ist das Ablenken von Licht durch kleine Teilchen (wie Luftmoleküle oder Staub), wodurch das Licht in alle Richtungen verteilt wird, anstatt geradlinig zu verlaufen.
Die Dichte beschreibt, wie kompakt die Masse eines Stoffes in einem bestimmten Volumen konzentriert ist. Schwere Metalle wie Platin und Gold sind zum Beispiel sehr dicht aufgebaut. Weniger dicht sind dagegen Luft, Holz oder Leichtmetalle wie Aluminium oder Magnesium.
Im Fall unserer Kurkuma-Lavalampe passiert folgendes:
Das Salz erhöht die Dichte des Wassers, wodurch die Kurkumapartikel nicht gleichmäßig absinken, sondern "tanzen".
Kurkuma enthält den Farbstoff Curcumin, der stark lichtstreuende Eigenschaften hat.
Jetzt kommt die Lichtstreuung (auch Tyndall-Effekt genannt) ins Spiel: Wenn Licht durch das Gemisch scheint, wird es von den feinen Kurkuma-Partikeln in alle Richtungen gestreut und gebrochen, was den leuchtenden Effekt erzeugt.